Zum Inhalt

Aitrang: Kirchenkunst und der Sagenhafte Weg

Unterkünfte in Aitrang

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Aitrang verbindet eine thematische Route mit der Bau- und Kunstgeschichte der Pfarrkirche St. Ulrich. Der Sagenhafte Weg führt über mehrere benannte Orte; St. Ulrich vereint Bauphasen aus verschiedenen Jahrhunderten mit jüngeren Kunstwerken. Welche dieser Perspektiven Sie stärker interessiert, kann den Schwerpunkt Ihrer Reiseplanung bestimmen.

Blick auf den Elbsee bei Aitrang mit Uferlandschaft Der Elbsee bei Aitrang im Ostallgäu. Foto: Flodur63 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Der Sagenhafte Weg: Route und Untergrund

Die Route Aitrang des Sagenhaften Wegs beginnt und endet in Aitrang. Dazwischen führt sie über Krähberg, Görwangs, Münzenried, Huttenwang und Wenglingen. Für das übergeordnete Wegenetz des Sagenhaften Wegs werden Sagen und Legenden des Ostallgäus durch Informationstafeln, Texte und lebensgroße Sagenfiguren vermittelt. So erhält die Route einen thematischen Rahmen, der sich mit ihrer Abfolge von Orten verbindet.

Auch zum Untergrund gibt es konkrete Angaben: Die Route verläuft zu etwa 96 Prozent auf Asphalt und zu rund vier Prozent auf gekiesten Wirtschafts- und Forstwegen. Diese Aufteilung hilft bei der Einschätzung, welche Oberflächen Sie unterwegs erwarten. Einzelne Abschnitte können sich durch Instandhaltung verändern; prüfen Sie daher vor dem Aufbruch die Routenbedingungen. Im übergeordneten Wegenetz des Sagenhaften Wegs werden außerdem Spielplätze und Rastplätze als familiengeeignete Ausflugselemente aufgeführt.

St. Ulrich: Bauphasen und Kunst

Die katholische Pfarrkirche St. Ulrich befindet sich in der Lindenstraße 42 in Aitrang. Ihr Chor stammt etwa aus dem Jahr 1466 und wurde 1683/84 erhöht; das Langhaus entstand 1867/68 neu. Die Baugeschichte lässt sich damit an zwei unterschiedlichen Teilen des Kirchenbaus ablesen: am älteren Chor und am später neu errichteten Langhaus.

Auch die künstlerische Gestaltung hat eigene Zeitpunkte. Ein großes Langhausfresko von Ludwig Magnus Hotter entstand 1956. Die Seitenwände tragen Holzreliefs aus dem Jahr 1973 mit Szenen aus dem Leben des heiligen Josef und der heiligen Maria. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, findet hier neben der Baugeschichte auch Werke aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kirchen in der zugehörigen Gemeinde

Weitere denkmalgeschützte Kirchen liegen in der zugehörigen Gemeinde, darunter die Wallfahrtskirche St. Alban in Görwangs. Sie ist eine Saalkirche mit eingezogenem Chor und Dreiseitschluss. Der Bau entstand von 1697 bis 1701; vermutlich wurden Teile der Chorwände eines Vorgängerbaus von 1510 einbezogen. Der Giebelreiter wurde 1896 erneuert. Die Adresse lautet Görwangs 14, 87648 Aitrang. Wenn Sie eine Besichtigung planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Anzeige

Auch die Kapellen in Neuenried und Wenglingen haben unterschiedliche Baugeschichten. Die denkmalgeschützte katholische Kapelle St. Magnus in Neuenried wurde 1694 erbaut, ihr Dachtragwerk 1861 erneuert. Die denkmalgeschützte katholische Kapelle St. Rosina in Wenglingen entstand nach 1700. Zusammen zeigen diese Beispiele, dass sich die lokale Kirchenlandschaft nicht auf die Pfarrkirche in Aitrang beschränkt.

Unterkunft und Ostallgäu als größerer Rahmen

Im Gemeindegebiet befindet sich der Campingplatz Elbsee. Er ist für Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte geeignet und verfügt über ein Lebensmittelgeschäft sowie Sanitäranlagen mit Dusch- und Waschkabinen. Wenn Sie diese Campingform in Ihre Reiseplanung einbeziehen, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Angaben zu den Einrichtungen. So können Sie die konkrete Campingausstattung mit Ihren eigenen Anforderungen abgleichen, ohne sie auf andere Unterkunftsarten zu übertragen.

Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu gibt es 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in der Natur und in den Orten zeigen. Einen weiteren regionalen Maßstab bildet die RadReiseRegion Ostallgäu: Ihre Regionalrouten erstrecken sich über das gesamte Ostallgäu, sind jeweils 25 bis 76 Kilometer lang, durchgängig beschildert und einem eigenen Thema gewidmet. Diese Angaben beziehen sich auf das Ostallgäu als Ganzes und ergänzen den Blick auf die Route Aitrang, ohne deren Verlauf oder Oberflächenbeschreibung zu verändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Apfeltrang, Ruderatshofen, Bidingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Biessenhofen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.