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Kollnburg zwischen Burg und Bayerwaldwegen

Unterkünfte in Kollnburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Kollnburg treffen Burglandschaft und unterschiedliche Wegeerlebnisse aufeinander: Der Burgturm steht mit Burgbrunnen und Burghof als Wahrzeichen im Ort, während Wanderwege historische Plätze, Aussichtspunkte und Naturthemen aufgreifen. So können Sie für Ihren Aufenthalt zwischen Kultur, Bewegung und Landschaft wählen, statt alle Eindrücke auf eine einzige Route zu konzentrieren.

Burgturm von Kollnburg Der Burgturm mit Burgbrunnen und Burghof ist das Wahrzeichen Kollnburgs. Foto: Margrit.Kohlund via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Burganlage und Blick vom Turm

Die Burgruine Kollnburg wird von einem 11 Meter hohen Rundturm und einem rund 20 Meter tiefen Burgbrunnen geprägt. Zum Wahrzeichen gehören außerdem der Burghof und der Brunnen. Wer den Burgturm erklimmt, richtet den Blick auf die höchsten Berggipfel des Bayerischen Waldes. Die Burg verbindet damit ein greifbares Bauwerk mit einem weiten Landschaftseindruck; beides lässt sich beim Rundgang gedanklich zusammenführen.

Der Burgstallweg verbindet Dorf und Geschichte

Der Burgstallweg führt über den Kollnburger Berg durch das Gelände des prähistorischen Burgstalls und verbindet das obere mit dem unteren Dorf. Er beginnt an der Schulstraße 14 und ist ein Teilstück des Baierwegs, der zu den ältesten Säumwegen im Bayerischen Wald zählt. Am höchsten Punkt liegt eine Felsgruppe mit einem markanten Holzkreuz: Im Volksmund heißt sie „Liebesfelsen“. Von dort reicht der Blick über das Waldland bis zum Arber. Wer sich für historische Wegelinien interessiert, findet hier die Verbindung von Dorfwegen, Burgstallgelände und der Landschaft entlang des Baierwegs in einem konkreten Wegverlauf.

Naturwege mit verschiedenen Schwerpunkten

Der Laufkäferweg setzt auf Bewegung an der frischen Luft, Naturvermittlung und Naturerfahrung mit allen Sinnen. Seine 13 Stationen geben dem Weg eine klare Gliederung. Beim Panoramarundweg Pröller liegen Ausgangs- und Zielpunkt am Kirchplatz in Kollnburg. Die Route führt entlang des Naturwanderwegs „Kollnburger Pröllersteig“; Informationstafeln behandeln Flora und Fauna sowie Wald- und Kulturlandschaft. Damit unterscheiden sich die beiden Angebote in ihrem Schwerpunkt: Beim Laufkäferweg stehen die Stationen und das Erleben mit allen Sinnen im Vordergrund, am Pröllersteig die Themen der Informationstafeln und der Landschaft.

Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Kastenstein, ein rund 822 Meter hoher Felsen mit Blick auf Kollnburg und die umliegenden Bayerwaldberge. Er ergänzt den Blick vom Burgturm um eine andere Perspektive: Hier stehen Fels und die Aussicht auf den Ort und die Berge im Mittelpunkt. Für die Auswahl eines Ausflugs können Sie deshalb danach unterscheiden, ob Sie lieber Burganlage und Turmblick, einen Weg mit Naturthemen oder einen Felsen als Aussichtspunkt in den Fokus nehmen möchten.

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Kunst und stille Orte

Das Kunstprojekt „Bemalter Wald“ verbindet Kunst und Natur entlang eines rund einen Kilometer langen Wanderwegs, der ein Teilstück des Baierwegs ist. An markierten Plätzen weisen Glastafeln und Glaskugeln zu den „Worten des Lebens“, einer Oase zum Nachdenken und Meditieren. Diese Orte setzen einen ruhigeren Akzent neben den Wegen, deren Schwerpunkte auf Aussicht, Dorfverbindung oder Naturvermittlung liegen.

Besichtigung nach Voranmeldung

Im Wurzelhaus in der Sedlhofer Straße 20, 94262 Kollnburg, kann die Motorradsammlung nur nach Voranmeldung besichtigt werden. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, stimmen Sie die Voranmeldung vorab mit dem Betreiber ab. So bleibt der Unterschied zwischen einem Weg, den Sie als Wanderziel auswählen, und einem Besuch mit notwendiger vorheriger Absprache klar.

Weitere Orte im selben übergeordneten Reiseziel: Arnbruck, Lindberg, Bayerisch Eisenstein, Bodenmais, Zwiesel, Prackenbach, Patersdorf, Rinchnach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Regen.

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