Laaber: Burgruine, Kirche und W47
Unterkünfte in Laaber
In Laaber treffen sichtbare Spuren der Burg auf eine konkrete Wegbeschreibung durch den Ort. Auch die Pfarrkirche St. Jakobus und die Höhle Hirschenstube geben der Planung klare kulturelle und landschaftliche Anknüpfungspunkte. Wenn Sie Laaber als Unterkunftsort prüfen, können Sie Ihre Suche an diesen örtlichen Interessen ausrichten – und davon getrennt überlegen, welche Ziele im übergeordneten Reiseziel Regensburg für Ihre Reise wichtig sind.
Marktplatz von Laaber mit der Burgruine Laaber auf dem Felsen über dem Ortszentrum.
Foto: Helmlechner via Wikimedia Commons, CC0
Burgruine und Kirche: Geschichte vor Ort
Die Türme der Burg Laaber wurden 1720 abgetragen; auch der Bergfried wurde geschleift. Heute umfasst die Burgruine einen gotischen Torzwinger, zwei romanische Tore, eine Quadermauer, den Bergfried und eine starke Zwingermauer. So stehen unterschiedliche Bauteile nebeneinander, während die Geschichte der Anlage zugleich von Abtragung und Zerstörung geprägt ist. Die Ruine oberhalb von Laaber ist teilweise bewohnt, aber frei zugänglich. Prüfen Sie den freien Zugang vor Ihrem Besuch noch einmal.
In der Pfarrkirche St. Jakobus befinden sich geschichtlich wertvolle Grabdenkmäler. Zusammen mit der Burgruine bildet sie einen zweiten Schwerpunkt für alle, die sich für historische Bauwerke und Erinnerungsorte interessieren. Die beiden Orte bieten dabei unterschiedliche Perspektiven: Die Kirche bewahrt Grabdenkmäler, während die Burganlage ihre baulichen Strukturen und Veränderungen erkennen lässt.
W47 und Rund-um-Laaber-Tour
Der Wanderweg W47 führt in Laaber über die Straße Am Kalvarienberg, die Schernrieder Straße, den Kirchplatz und die Laberbrücke bis zum Marktplatz auf 401 Metern Höhe; dort befindet sich die Burgruine. Die Wegbeschreibung verbindet damit benannte Punkte im Ort mit dem Ziel am Marktplatz. Die lokale Wandervereinigung hält den Weg instand; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Streckenhinweise.
Ein weiteres Ziel auf der Rund-um-Laaber-Tour 1 ist die Höhle Hirschenstube. Für die Planung ist damit nicht nur die Burg ein konkreter Bezugspunkt: Die Tour nennt auch ein Höhlenziel. Der Schwarze-Laber-Radweg ist eine andere, regionale Option im übergeordneten Reiseziel Regensburg. Er ist rund 85 Kilometer lang und verläuft zwischen Neumarkt in der Oberpfalz und Sinzing. Anders als beim W47 stehen hier eine überregionale Radroute und ihre ungefähre Gesamtlänge im Vordergrund.
Weitere Kultur- und Landschaftsthemen im Reiseziel Regensburg
Im übergeordneten Reiseziel Regensburg bietet die Walhalla einen eigenen architektonischen und historischen Schwerpunkt. Die klassizistische Gedenk- und Ehrenhalle an der Donau ehrt seit 1842 bedeutende Deutsche und mit der deutschen Geschichte verbundene Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln. Ihre Außengestaltung ist dorisch; dazu gehören 52 Säulen. Für die Anreise verkehren von Ostern bis Oktober Fahrgastschiffe der Firmen Klinger und Wurm & Noé auf der Donau, von Regensburg an der Steinernen Brücke bis zum Fuß der Walhalla. Von der Bushaltestelle führt ein etwa 20-minütiger Fußweg über 358 Stufen zur Walhalla. Prüfen Sie die Fahrtage vorab, wenn Sie die saisonale Schiffsverbindung einplanen.
Einen anderen Akzent setzt der neun Hektar große Nepal-Himalaya-Park in Wiesent. Er verbindet asiatische Kultur und Natur mit einem nepalesischen Tempel, einem artenreichen Staudenpark und zahlreichen asiatischen Kunstwerken. Zur Parkanlage gehören ein Himalaya- und ein Chinagarten sowie mehr als 6.200 verschiedene Pflanzenarten.
Für Ihre Planung bieten die Pfarrkirche St. Jakobus und die örtlichen Touren die stärksten Anhaltspunkte. Überlegen Sie, welche dieser Interessen Ihre Tage vor Ort prägen sollen; weiter reichende Ziele im Reiseziel Regensburg können Sie als eigenen Teil der Reiseplanung berücksichtigen.
Weitere Reiseziele entdecken: Hinterzhof, Bernhardswald, Holzheim, Zeitlarn, Hemau, Tegernheim, Wenzenbach, Obertraubling
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