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Hollfeld: Stadtgeschichte und Terrassengärten

Unterkünfte in Hollfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Hollfeld treffen ein historisch geprägter Stadtraum und besondere Gartenmotive aufeinander. Für die Planung Ihres Aufenthalts sind zwei Fragen besonders hilfreich: Möchten Sie sich mit der Oberstadt und ihren Bauwerken beschäftigen, oder richtet sich Ihr Interesse auf die Gärten und ihre Pflanzen? Auch der Reisezeitraum spielt eine Rolle, denn Wallfahrten und Blütezeit fallen nicht vollständig zusammen.

Burg Zwernitz und der Felsengarten Sanspareil aus westlicher Ansicht Burg Zwernitz und der Felsengarten Sanspareil aus westlicher Ansicht. Foto: Presse03 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Oberstadt, Marienplatz und Wehrturm

Die Hollfelder Oberstadt mit dem Marienplatz bewahrt bis heute den frühmittelalterlichen Charakter einer Bürger- und Bergstadt sowie die Struktur einer Spornsiedlung. Wer sich für die historische Gestalt eines Ortes interessiert, findet hier einen konkreten Ausgangspunkt, um Hollfelds Stadtraum in den Blick zu nehmen. Ein markantes Bauwerk ist der spätmittelalterliche Wehrturm von St. Gangolf. Er ist an die ehemalige Kirche angebaut, die heute als Kulturzentrum genutzt wird. Im Turm befinden sich eine alte Türmerwohnung und eine Aussicht. So verbinden sich an diesem Bauwerk die überlieferte Wehrfunktion, die frühere kirchliche Nutzung und die heutige kulturelle Nutzung.

Auch Wallfahrten gehören zu Hollfelds religiöser Tradition: Im Mai und Juni finden Wallfahrten zur Salvatorkirche statt. Sie sind die einzigen Salvator-Wallfahrten im Erzbistum Bamberg und gehören zu Hollfelds fortbestehender Tradition. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach einem saisonalen Schwerpunkt ausrichten möchten, lässt sich dieser Zeitraum gut von der späteren Hochblüte in den Terrassengärten unterscheiden.

Stadtführungen und Informationen zu den Bauwerken

Individuelle, fachkundige Stadtführungen mit erfahrenen Stadtführern werden das ganze Jahr über angeboten. Eine solche Führung ist eine Möglichkeit, die historischen Themen Hollfelds im Rahmen eines begleiteten Stadtrundgangs kennenzulernen. Zusätzlich gibt es den kostenlosen Flyer „Rundgang durch die historische Altstadt von Hollfeld“. Er enthält Informationen und Bilder zu den Bauwerken und ist in der Touristinfo erhältlich. Flyer und Führung bieten unterschiedliche Formen, sich mit der Altstadt und ihrer Architektur zu befassen: Der Flyer versammelt Bauwerksinformationen und Abbildungen, während die Stadtführung als fachkundige Begleitung angeboten wird.

Eine weitere Führung widmet sich der Pflanzenwelt: Eine Botanikerin oder ein Botaniker führt durch den Garten in Hollfeld und erläutert die Pflanzen. Die Führung dauert etwa 45 Minuten und wird gern mit einer Stadtführung verbunden. Planen Sie für die botanische Führung etwa 45 Minuten ein.

Naturstationen im Kainachtal und Pflanzen in den Gärten

Der Kinder-Erlebnisweg im Kainachtal verbindet Schautafeln zu Flora und Fauna mit mehreren Erlebnisstationen. Dazu gehören ein Barfußfeld, Klanghölzer und Baumstämme zum Klettern. Auf dem Rückweg des Weges liegt ein Tiergehege mit Ziegen am Wegesrand. Die Stationen setzen verschiedene Akzente: Die Tafeln widmen sich der Pflanzen- und Tierwelt, die weiteren Elemente bieten andere Möglichkeiten, sich mit der Umgebung auseinanderzusetzen. Wer Naturthemen in den Mittelpunkt stellen möchte, kann diese Wegmerkmale neben den botanischen Führungen und den Gartenanlagen betrachten.

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Die Terrassengärten liegen am südlichen Steilhang unterhalb der Hollfelder Stadtmauer. Dort wachsen Pflanzen, die an ein trocken-heißes Klima angepasst sind. Dazu zählen winterharte Feigen und Kakteen, heimische Orchideen sowie das seltene Felsenhungerblümchen. Die Rosen und ihre Begleitpflanzen stehen im Juni und Juli in voller Blüte. Welche Pflanzen jeweils präsent sind, kann je nach Saison und Gartenpflege variieren; die Blütezeit der Rosen und ihrer Begleitpflanzen bietet dennoch eine konkrete Orientierung für die Reiseplanung.

Die saisonalen Schwerpunkte lassen sich knapp unterscheiden: Wallfahrten nach Hollfeld zur Salvatorkirche finden im Mai und Juni statt, die Rosen und ihre Begleitpflanzen blühen im Juni und Juli voll. Der Juni ist der gemeinsame Monat dieser beiden Zeitfenster. Für Ihren Aufenthalt können Sie damit abwägen, ob die Wallfahrtstradition, die sommerliche Blüte oder die Verbindung beider Themen den Ausschlag gibt.

Weitere verknüpfte Ziele: Plankenfels, Aufseß, Seybothenreuth, Pottenstein, Bad Berneck Im Fichtelgebirge, Betzenstein, Glashütten und Hummeltal.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.

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