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Pegnitz: Stadtgeschichte und Karstlandschaft

Unterkünfte in Pegnitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pegnitz lässt sich über zwei Seiten entdecken: historische Gebäude im Ort und Landschaftsformen, die von Karst geprägt sind. Dazu kommen Wege mit unterschiedlichen Längen und Aussichtspunkten. Welche davon zu Ihrer Reise passen, hängt auch davon ab, ob Sie eher Stadtgeschichte, einen Spaziergang oder einen Blick über die Region in den Mittelpunkt stellen möchten.

Blick über Pegnitz auf den Schloßberg mit Aussichtsturm Blick über die Stadt Pegnitz auf den Schloßberg mit Aussichtsturm. Foto: Kasa Fue via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rathaus, Kirchen und Erinnerung

Das Historische Rathaus wurde um 1347 errichtet und steht mitten auf dem langgestreckten Straßenmarkt von Pegnitz. Es ist damit ein markanter Ausgangspunkt, um die Geschichte des Ortes zu betrachten. Auch die Kirchen erzählen von verschiedenen Bauzeiten: Die heutige St.-Bartholomäuskirche ist der dritte Kirchenbau an diesem Standort und wurde 1900 eingeweiht. Die Marienkirche entstand 1927 für eine Diaspora-Gemeinde, die auf etwa 600 Katholiken angewachsen war. Um 1939 erhielt sie durch die barocke Ausstattung aus der Dornbacher Kirche ihr heutiges Gesicht.

Eine andere historische Spur führt zur Zaußenmühle. Hans Zauß ließ sie um 1450 errichten; nach jahrzehntelangem Ruin baute Hans Dennerlein sie 1710 wieder auf. An der Absturzstelle auf der Fischelhöhe erinnert ein 1973 errichtetes Felsdenkmal an verunglückte Soldaten. Eine Tafel hält ihre Namen fest. Der Stollenmund „Erwein“ befindet sich auf dem heutigen Bauhofgelände. Das Altenstädter Schloß wurde umfassend saniert und umgebaut und wird für städtische Konzerte und Veranstaltungen genutzt. Zu Pegnitz gehören außerdem die Sommerkonzerte; einzelne Veranstaltungstermine sollten Sie vor der Reise prüfen.

Wege, Stufen und Ausblicke

Der Turm auf dem 544 Meter hohen Schloßberg, einem Wahrzeichen der Stadt, ist über 97 Stufen erreichbar und bietet einen Rundblick über Pegnitz und die Umgebung. Für einen Spaziergang durch die Stadt gibt es zwei ausgewiesene Längen: Die Route beginnt und endet am Alten Rathaus, Hauptstraße 45, und ist etwa 3,5 beziehungsweise 5,7 Kilometer lang. Der Unterschied gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt für die eigene Planung, ohne dass die Längen allein etwas über den Wegverlauf aussagen.

Der Leo-Jobst-Weg beginnt und endet an der Pegnitzquelle hinter der Zaußenmühle, Bayreuther Straße 3 / Forchheim. Wer Wege und Naturformen zusammen betrachten möchte, findet hier einen klar bezeichneten Start- und Endpunkt. Der WaldTIERlehrpfad ist nicht für Kinderwagen geeignet – eine praktische Einschränkung, die bei der Wahl des Ausflugswegs wichtig ist.

Karstlandschaft rund um Pegnitz

Hinter der ehemaligen Zaußenmühle entspringt die Pegnitz an einer typischen Karstquelle. Auch am Wasserberg „Karstwunder“ zeigt sich, wie Wasser und Kalkgestein zusammenwirken: Am Nordhang verliert der Mühlbach einen Teil seines Wassers in Kalkklüften und einer Ponorhöhle. Diese beiden Orte geben der Landschaft eine andere Perspektive als die historischen Gebäude im Stadtgebiet.

Ein weiterer landschaftlicher Bezugspunkt ist der Kleine Kulm. Mit 626 Metern zählt er zu den höchsten Erhebungen der Fränkischen Schweiz; von dort reicht der Ausblick über den Frankenwald, das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz. So lassen sich bei der Reiseplanung zwei verschiedene Arten von Aussicht unterscheiden: der Rundblick vom Pegnitzer Schloßbergturm und der weite Blick vom Kleinen Kulm.

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Mobilität und Wahl des Übernachtungsorts

Pegnitz ist seit Juni 2021 in die regionale Freizeitbuslinie Schlösserlinie eingebunden. Die Route führt über Bayreuth, Pegnitz, Pottenstein, Gößweinstein, Waischenfeld und Hollfeld nach Kulmbach. Wenn Sie diese Verbindung für Ihre Planung nutzen möchten, prüfen Sie den Fahrplan für Ihre Reisedaten.

Im übergeordneten Reiseziel Bayreuth weitet sich der Blick auf unterschiedliche Landschaftsräume: Die Fränkische Schweiz prägt den westlichen und südlichen Teil des Landkreises Bayreuth, das Fichtelgebirge den nördlichen. Im Landkreis besteht außerdem ein gut gepflegtes Netz aus rund 1.400 Kilometern Loipen, Wander- und Radwegen. Diese regionalen Angaben beschreiben den größeren Rahmen und nicht ausschließlich Pegnitz.

Wenn Sie Pegnitz als Übernachtungsort in Betracht ziehen, können die Stadtgeschichte, die Karstformen und die beschriebenen Wege bei der Wahl des Reiseziels den Ausschlag geben. Richten Sie Ihre Unterkunftssuche nach dem Ort aus, den Sie für Ihre Reise erkunden möchten. Für die weitere Ortsorientierung können Sie auch Trockau aufrufen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.