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Eibelstadt: Stadtmauer, Mainufer und Weinlage

Unterkünfte in Eibelstadt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eibelstadt verbindet Spuren seiner früheren Befestigung mit Wegen am Main und einer Weinlage am Kapellenberg. Wer den Ort für einen Aufenthalt auswählt, kann den Schwerpunkt auf einen Spaziergang entlang der Stadtmauer, auf Kultur im Ort oder auf Bewegung am Fluss legen. Die unterschiedlichen Themen geben Ihnen eine konkrete Grundlage, um zu entscheiden, welche Eindrücke Sie während Ihrer Reise suchen.

Maintor in Eibelstadt im Landkreis Würzburg Das Maintor in Eibelstadt. Foto: GFreihalter via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Stadtmauer und Wege durch Eibelstadt

Ein verkehrsberuhigter Weg entlang der vollständig erhaltenen Stadtmauer ist 1,4 Kilometer lang und führt an Türmen der ehemaligen Befestigungsanlage vorbei. Der Mauerring selbst wird mit etwa eineinhalb Kilometern angegeben. Für einen Spaziergang kann das Maintor mit seinen Hochwassermarkierungen als Ausgangspunkt dienen. Die beiden Wegangaben halten unterschiedliche Aspekte des Mauerrings fest: die Länge des Weges entlang der Mauer und die ungefähre Länge des erhaltenen Rings.

Auch die Mainlände bietet eine eigene Perspektive auf Bewegung im Freien: Die Uferpromenade und ein verzweigtes Wegenetz können zum Spazierengehen und für sportliche Aktivitäten genutzt werden. Eine drei Hektar große Freizeit- und Erholungsfläche direkt am Main ergänzt das Angebot mit Allzweckwiese, Kinderspielplatz, Slackline, Picknickwiese und Bouleplatz. So stehen für die Zeit draußen sowohl Wege am Ufer als auch eine Fläche mit verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung.

Für eine Radtour verläuft der Mainradweg am Mainufer an Eibelstadt vorbei; Hinweisschilder werben für einen Abstecher in die Altstadt. Da sich die Wegweisung ändern kann, prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Beschilderung. Die Weinlage Eibelstadter Kapellenberg setzt einen weiteren Akzent: Am dortigen terroir-f-Aussichtspunkt erfahren Sie, wie Rebsorten zu erkennen sind, und erhalten Informationen zu ihrer Geschichte und Erzeugung.

Kirche, Kapelle und Heimatmuseum

Die Bau- und Kunstgeschichte lässt sich an mehreren konkreten Stationen entdecken. Die Kreuzkapelle, örtlich „Kerchla“ genannt, wurde 1661 vollendet. In der Pfarrkirche St. Nikolaus befindet sich eine Kreuzigungsgruppe aus der Werkstatt Tilmann Riemenschneiders, entstanden um 1515. Im Heimatmuseum Eibelstadt sind Originalsteine der Lügensteine zu sehen. Zusammen führen diese Orte zu verschiedenen Seiten der lokalen Geschichte: von einem Werk aus dem frühen 16. Jahrhundert über eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert bis zu den im Museum ausgestellten Steinen.

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Einordnung im übergeordneten Reiseziel Würzburg

Auch außerhalb Eibelstadts bietet das übergeordnete Reiseziel Würzburg unterschiedliche landschaftliche und historische Perspektiven. Der Landkreis Würzburg umfasst eine Kulturlandschaft mit Weinbergen, Wäldern, weit ausgespannten Gauflächen und dem Maintal. Einen eigenen Vergleichspunkt für Stadtgeschichte bildet die Altstadt von Ochsenfurt: Eine nahezu vollständige Befestigungsanlage mit zahlreichen Toren und Türmen umrahmt sie. Das Neue Rathaus dort stammt aus dem 15. Jahrhundert; im Lanzentürmchen befindet sich eine Figuren- und Monduhr.

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