Nittenau
Unterkünfte in Nittenau
Wandern am Jugenberg und im Gemeindegebiet
Der 612 m hohe Jugenberg gilt als Nittenaus Hausberg. An seinen Flanken gibt es Waldwege und Felsgruppen; zugleich ist er ein Ausflugsziel für Wanderer. Im gesamten Gemeindegebiet von Nittenau sind 2024 mehr als 100 km Wanderwege ausgewiesen. Bei der Planung eines Aufenthalts hilft es, zunächst die gewünschte Wanderung in den Blick zu nehmen: Rundweg, kürzere Runde oder eine längere Etappe setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Der Regen vor Nittenau prägt den Fluss- und Wasserbezug der Stadt.
Foto: Mboesch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Der Jugenberg-Rundweg ist 12,4 km lang, dauert 4 Stunden, weist 404 Höhenmeter auf und ist als mittelschwer eingestuft. Die Angaben zu Dauer, Höhenmetern und Schwierigkeit geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte für die Tourenplanung. So lässt sich die Strecke nicht nur nach ihrer Länge einordnen.
Ebenfalls als mittelschwer eingestuft ist der 12,1 km lange Rundweg Ritter- und Geisterpfad; er weist 305 Höhenmeter auf. Die beiden Rundwege sind ähnlich lang, unterscheiden sich aber bei den angegebenen Höhenmetern. Der Startpunkt des Ritter- und Geisterpfads liegt am Parkplatz Stefling. Für eine kürzere Tour führt der Rundweg In der Regenaue über 5,6 km; seine Dauer beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten, der Start liegt am Kirchplatz. Im Vergleich zum vierstündigen Jugenberg-Rundweg ist damit auch ein anderer Zeitrahmen beschrieben.
Eine weitere Möglichkeit ist der Zuweg 25 A: Er führt über 10,1 km von Nittenau über Sollbach zum Goldsteig, ist als leicht eingestuft und weist 148 Höhenmeter auf. Die genannten Strecken unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Länge als auch in der Schwierigkeit und im Höhenprofil. Wer Wandertage plant, kann diese Angaben für die eigene Auswahl heranziehen, statt die Touren nur nach ihrem Namen zu vergleichen.
Stadtgeschichte und besondere Schauplätze
Der Storchenturm steht auf dem Marktplatz in Nittenau und wurde wahrscheinlich im 14. Jahrhundert erbaut. Das Stadtmuseum ergänzt den Blick auf die Ortsgeschichte mit zwei konkreten Einblicken: Ausgestellt ist eine Kopie der Urkunde, die Nittenaus erste Erwähnung im Jahr 1007 dokumentiert. Außerdem zeigt das Museum ein Holzmodell, das anhand des Katasterblatt-Grundrisses von 1832 eine Vielzahl von Häusern rekonstruiert. Urkunde und Modell führen auf unterschiedliche Weise von der frühen Erwähnung zu einer Darstellung des historischen Ortsbilds.
Beim Festspiel „Geisterwanderung“ wanderten die Zuschauer durch das Regental zu drei Schauplätzen. Auch die historischen Burgen und Schlösser, die Nittenau zugerechnet werden, geben der Ortsgeschichte weitere Bezugspunkte: Dazu zählen Burg Hof am Regen, Burg Stockenfels und Schloss Stefling. Diese Namen ergänzen die Wanderwege um einen historischen Schwerpunkt; die Angaben zu den Wanderungen und zum Stadtmuseum bieten daneben konkrete Anhaltspunkte für die eigene Tagesplanung.
Nittenau im größeren regionalen Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Schwandorf ist der Landkreis Schwandorf ein Urlaubsgebiet im Oberpfälzer Wald. Zum größeren regionalen Rahmen gehört auch das Oberpfälzer Seenland im Landkreis Schwandorf, eine von Wasser und vielfältiger Landschaft geprägte Region. Diese Einordnung betrifft den Landkreis und das Seenland; die beschriebenen Wanderwege, der Storchenturm und das Stadtmuseum sind die konkreten Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt in Nittenau.
Weitere Reiseziele entdecken: Fensterbach, Burglengenfeld, Pfreimd, Maxhütte-Haidhof, Altendorf, Neukirchen-Balbini, Schmidgaden, Nabburg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwandorf.