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Weiltingen: Geschichte, Wege und Erholung

Unterkünfte in Weiltingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weiltingen verbindet Wege, Ortsgeschichte und Möglichkeiten zur Erholung am Wasser. Auf der „Spurensuche in Weiltingen“ geht es um die Geschichte der Gemeinde; Kirchen und Museum setzen weitere historische Schwerpunkte. Der Erholungsweiher ergänzt das Angebot im Sommer. So können Sie Ihren Aufenthalt nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Turm der evangelisch-lutherischen St.-Peter-Kirche in Weiltingen Die evangelisch-lutherische St.-Peter-Kirche gehört zu den historisch belegten Sehenswürdigkeiten in Weiltingen. Foto: GFreihalter via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zu Fuß auf den Spuren der Ortsgeschichte

Die „Spurensuche in Weiltingen“ ist als großer Ringweg angelegt, von dem kleinere Themenwege abzweigen. Dazu gehören der Limesweg, der Hügelgräberweg, der Baumhof- und Heckenweg sowie ein Quellenweg. Die Namen geben eine erste Orientierung zu den unterschiedlichen Themen entlang des Weges. An markanten Punkten vermitteln Tafeln mit Text und Bildern Wissenswertes über Natur, Kultur und Geschichte. Damit verbindet der Weg Bewegung draußen mit Informationen zur Gemeinde.

Auch ein Naturmotiv gehört zur Wegbeschreibung: Vom Weiherweg lässt sich ein Storchennest auf dem stillgelegten Kamin eines Sägewerks beobachten. Diese Station ergänzt die geschichtlichen und kulturellen Themen um einen Blick auf die Tierwelt.

Kirchen, Museum und historische Bausubstanz

Die Kirchen St. Peter und St. Leonhard bieten unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte. Die Ursprünge von St. Peter reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück; der heutige Bau stammt aus der Zeit ab 1280. In der Pfarrkirche befindet sich ein Flügelaltar von 1514. Auf seinen geschlossenen Flügeln sind Tafelbilder des Nördlinger Malers Hans Schäufelin zu sehen.

St. Leonhard wurde 1490 als Wallfahrtskapelle mit gotischen Fresken erbaut und ab 1621 als Friedhofskapelle genutzt. Bei einem Besuch der beiden Kirchen stehen somit verschiedene Aspekte im Mittelpunkt: bei St. Leonhard die ursprüngliche und spätere Nutzung, bei St. Peter die lange Baugeschichte und der Flügelaltar.

Das Trachten- und Heimatmuseum befindet sich in der ehemaligen Zehntscheune. Seine ortsgeschichtliche Sammlung reicht von der Keltenschanze über die fränkische Ritterburg bis zur Residenz der württembergischen Herzöge. In der Trachtenstube zeigt das Museum Hochzeits-, Tanz- und Kirchtrachten aus der Zeit des Rokoko und des Biedermeier. Ortsgeschichte und Trachten aus zwei Epochen setzen hier eigene Schwerpunkte.

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Ein weiterer Ort mit historischem Bezug ist ein Teilstück der Mauer der ehemaligen Schlossanlage. Es wurde aufwendig saniert und im Juni 2016 eröffnet, kann für Veranstaltungen genutzt werden und verfügt über eine integrierte Tribüne. Wenn Sie einen Veranstaltungsbesuch planen, prüfen Sie die konkreten Termine vorab.

Erholung am Weiher und Radfahren

Im Sommer bietet der Weiltinger Erholungsweiher Abkühlung. Zum Angebot gehören außerdem ein Beachvolleyballfeld, eine baumbestandene Liegewiese und eine Feuerstelle mit Grillrost. Damit lässt sich ein Aufenthalt am Weiher anders gestalten als eine Runde auf dem Geschichtswanderweg oder eine Besichtigung der Kirchen.

Für Radreisende ist der 107 Kilometer lange Wörnitzradweg ein eigener Anknüpfungspunkt: Er führt durch die Weiltinger Ortsteile Wörnitzhofen und Ruffenhofen. Der Weg durch die Gemeinde und der über das Gemeindegebiet führende Geschichtswanderweg setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Bei der Wahl Ihres Aufenthalts können Sie daher zuerst überlegen, ob Sie vor allem wandern, Rad fahren, Ortsgeschichte erkunden oder im Sommer Zeit am Weiher verbringen möchten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wilburgstetten.

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