Strullendorf: Radwege, Bierkeller und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Strullendorf
Strullendorf verbindet Wege am Main-Donau-Kanal mit einer Bierkellertradition und Spuren aus verschiedenen Epochen. Für die Wahl des Ortes bieten sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: aktive Tage auf dem Rad oder zu Fuß, regionale Küche und lokale Geschichte. Die Wege und Bauwerke geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um zu entscheiden, welche Seite des Ortes am besten zu Ihren Reiseplänen passt.
Güterzug im Bahnhof Strullendorf auf der Fahrt in Richtung Bamberg.
Foto: Reinhold Möller Ermell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wege nach Aktivität unterscheiden
Strullendorf ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Zu den genannten Möglichkeiten zählen der 13-Brauereien-Wanderweg und die Strullendorfer Bierkellerrunde. Der Regnitzradweg verläuft bei Strullendorf auf den Dammkronen des Main-Donau-Kanals. Als Wanderroute bei Roßdorf am Forst und dem Hauptsmoorwald ist außerdem der Roßdorfer Stadtweg benannt. Die Beschreibungen unterscheiden sich also nach Aktivität und Schauplatz: Radfahren am Kanal steht neben Wanderwegen bei Roßdorf am Forst und dem Hauptsmoorwald. Für Ihre Planung können Sie zunächst entscheiden, ob eine Radtour oder eine Wanderung im Mittelpunkt stehen soll.
Bierkeller und regionale Küche
Die ausgeschilderte Brauerei- und Bierkellertour führt zu Bierkellern und Ausflugslokalen in Strullendorf und seinen Ortsteilen. Die Strullendorfer Bierkellerrunde verbindet bequemes Radfahren durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft mit regionaler Küche und heimischen Biersorten auf Bierkellern. Damit ist sie besonders interessant, wenn Sie eine Radtour mit regionalen Speisen und Bieren verbinden möchten. Die beiden Tourbeschreibungen setzen verschiedene Akzente: Die eine nennt Ziele in Strullendorf und seinen Ortsteilen, die andere verbindet Radfahren und kulinarische Themen.
Spuren verschiedener Epochen
Auf dem Schlossberg oberhalb von Geisfeld befinden sich die Reste einer keltischen Wehranlage. Schloss Wernsdorf ist ein ehemaliges Jagdschloss der Bamberger Fürstbischöfe. In der Schulgasse in Strullendorf steht ein aufwendig restauriertes kleinbäuerliches Anwesen aus dem 17. Jahrhundert. Diese drei Orte stehen für unterschiedliche historische Bezüge: eine keltische Wehranlage, die frühere Funktion als Jagdschloss und ein Anwesen aus der frühen Neuzeit. Zusammen mit der Ortsgeschichte ergibt sich so ein anderer Schwerpunkt als bei den Rad- und Wanderrouten.
Ortsbild und Kanalbauwerk
Die Lindenallee gilt als schönste und älteste Straße des Ortes. Sie ist von 67 Linden gesäumt, von denen einige alt sind. Die Kanalstufe Strullendorf am Main-Donau-Kanal verfügt über eine Eisenbahnbrücke und eine Straßenbrücke; erbaut wurde sie 1964–1965. Beide Details zeigen unterschiedliche Seiten des Ortes: Die Allee ist ein prägendes Element des Straßenbilds, während die Kanalstufe mit ihren beiden Brücken ein markantes Bauwerk der Infrastruktur ist.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Bamberg
Zum übergeordneten Reiseziel Bamberg gehört auch Schloss Weissenstein bei Pommersfelden, eine der großen Barockanlagen Deutschlands. Das Schloss beherbergt eine umfangreiche Galerie mit Werken französischer, italienischer, deutscher und niederländischer Maler. In Ebrach wurde die Klosteranlage im 18. Jahrhundert durch Leonhard Dientzenhofer grundlegend zu einer schlossartigen Barockanlage umgestaltet; die gotische Kirche mit ihrer Fensterrosette blieb erhalten. Das Museum der Geschichte Ebrachs ist seit 2004 im ehemaligen Zisterzienserkloster untergebracht und befasst sich mit der Geschichte der Marktgemeinde sowie des Klosters. Diese Kulturorte gehören zum größeren Reiseziel Bamberg und ergänzen dessen eigene historische Themen.
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