Egling a.d.Paar: Kirchen und Paartal-Tour
Unterkünfte in Egling An Der Paar
Die Themen in Egling a.d.Paar reichen von Kirchenbau und Fresken bis zu einer Etappe der Paartal-Tour. Die St.-Ulrichs-Kapelle in Ober-Egling steht für romanischen Backsteinbau auf einer Anhöhe; St. Andreas in Heinrichshofen verbindet symbolische Deckenfresken mit einer datierten Bauabfolge. Der Tourverlauf ordnet Egling zugleich in eine Folge weiterer Orte ein.
Deckenfresko mit Szenen aus dem Leben des heiligen Vitus in der Pfarrkirche St. Vitus in Egling an der Paar.
Foto: GFreihalter via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kapellen- und Kirchengeschichte
Die St.-Ulrichs-Kapelle in Ober-Egling ist ein romanischer Backsteinbau auf einer Anhöhe; ihr Inneres wurde modernisiert. Steichele vermutete, dass sie aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Bauform ist damit als romanisch beschrieben, während die zeitliche Einordnung ins 13. Jahrhundert ausdrücklich eine Vermutung bleibt.
In Heinrichshofen zeigt St. Andreas symbolische Deckenfresken aus dem Leben des heiligen Andreas. An die alte gotische Choranlage wurde 1750 ein Langhaus angebaut; am 18. Juli 1751 wurde die Kirche konsekriert. Bildprogramm und Baugeschichte bieten zwei unterschiedliche Zugänge: Die Fresken thematisieren den Heiligen, die Jahresangaben fassen Ausbau und Weihe.
Egling auf der Paartal-Tour
Südlich von St. Ottilien beginnend, führt eine Etappe der Paartal-Tour über Geltendorf, Walleshausen, Egling a.d. Paar, Heinrichshofen und Steindorf nach Mering. Egling und Heinrichshofen stehen damit innerhalb derselben Etappe in einer Abfolge mehrerer genannter Orte. Die beiden Themen erfüllen unterschiedliche Planungsrollen: Baugeschichte und Fresken setzen einen kulturellen Schwerpunkt, während die Tour Egling in einen Streckenverlauf einordnet. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Routenverlauf und die Bedingungen.
Im übergeordneten Reiseziel Landsberg Am Lech
Im übergeordneten Reiseziel Landsberg Am Lech setzt die Stadt Landsberg am Lech weitere Akzente. Das Bayertor steht seit 1425 und zählt zu den schönsten gotischen Bauwerken Bayerns. Der Mutterturm ist ein außergewöhnliches Denkmal des Historismus, das Herkomer zu Ehren seiner Mutter errichten ließ. Das Stadtmuseum Landsberg am Lech verbindet die Vermittlung der Stadtgeschichte mit Fragen der Gegenwart und ermöglicht auf dem Leitenberg einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt. Stadtführungen durch die Altstadt behandeln unter anderem Herzöge und Kurfürsten, Salzhandel, Flößer, Färber und Gerber, Jesuiten und Ursulinen sowie Legenden vom Mittelalter bis zur Neuzeit.
Auch für Landschaft und Unternehmungen bietet das übergeordnete Reiseziel weitere Bezugspunkte. Der Ammersee gehört vollständig zum Landkreis Landsberg am Lech; nach dem Chiemsee und dem Starnberger See ist er Bayerns drittgrößter See. Schifffahrten, Wassersport und Seepromenaden gehören zu den dortigen Möglichkeiten; zugleich ist der See ein beliebtes Naherholungsziel für sportliche und kulturelle Aktivitäten in der Natur des bayerischen Voralpenlands. Der Lechpark Pössinger Au ist das zentrale Naherholungsgebiet der Stadt Landsberg und umfasst Wald-, Wiesen- und Auenlandschaft mit selten gewordenen Tieren und Pflanzen. Der LechErlebnisWeg beginnt am Hauptplatz von Landsberg und folgt weitgehend dem Flusslauf.
Weitere Reiseziele entdecken: Dießen Am Ammersee, Vilgertshofen, Schondorf Am Ammersee, Rott, Reichling, Fuchstal, Kinsau, Prittriching.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landsberg Am Lech.