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Hebertshausen: Ampertal, Kultur und Gedenken

Unterkünfte in Hebertshausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hebertshausen verbindet die Flusslandschaft des Ampertals mit Kunst in einer historischen Kirche, einem Gedenkort und einer Radroute, die in der Gemeinde beginnt und endet.

Als Naturdenkmal geschützte Eiche nördlich von Prittlbach in der Gemeinde Hebertshausen Naturdenkmal-Eiche an der Straße zwischen Walpertshofen und Goppertshofen in der Gemeinde Hebertshausen Foto: Martinus KE via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ampertal und Radroute

Im Ampertal säumen Auwälder, Röhrichte und Streuwiesen den Fluss; hinzu kommen zahlreiche Altwasser. Diese Landschaft gibt dem Ort einen klaren Naturbezug. Wer bei der Wahl des Standorts vor allem das Flusstal im Blick hat, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei einem Aufenthalt, der sich um Kirche, Kunst oder Gedenkstätte dreht.

Für aktive Tage bietet sich der Rundweg „Fische, Bier und Mooslandschaft“ als konkrete Planungsgröße an: Die Radroute ist etwa 21 Kilometer lang und beginnt und endet in Hebertshausen. Für die Anreise können Sie unter anderem die S-Bahn-Station Hebertshausen oder den Ammer-Amper-Radweg nutzen. Prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne und die Bedingungen der Route vor der Tour.

Kunst und Geschichte vor Ort

Die Alte Georgskirche verbindet ein historisches Bauwerk mit einer neueren künstlerischen Gestaltung. Seit 2020 prägt eine leuchtende Farbkomposition des deutsch-amerikanischen Künstlers Jerry Zeniuk das Kircheninnere. Vorausgegangen waren eine umfassende Restaurierung und Neugestaltung von 2014 bis 2020. Zur Geschichte der im 12. Jahrhundert über dem Ampertal errichteten Burg gehörte eine romanische Kapelle. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann diese verschiedenen Zeitebenen bei der Beschäftigung mit dem Ort nebeneinander betrachten.

Die Alte Georgskirche ist mit dem Auto oder über die S-Bahn-Haltestelle Hebertshausen erreichbar; der Zugang ist barrierefrei. Die Gemeinde hat außerdem eine Haltestelle der S-Bahn-Linie S2. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt auf öffentliche Verkehrsmittel setzen, beziehen Sie die Verbindung in Ihre Planung ein und prüfen Sie den aktuellen Fahrplan.

Einen anderen, ernsten Schwerpunkt setzt der Gedenkort ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen. Der ehemalige Schießplatz wurde 2014 zu einer Gedenkstätte mit Außenausstellung umgestaltet. Die dreisprachige Ausstellung zeigt mehr als 100 Fotos, Dokumente, Zeichnungen und Pläne. Entlang eines Rundwegs helfen Informationstafeln dabei, die Ereignisse auf dem Gelände zu verorten. Der Besuch lässt sich so anhand der Ausstellung und ihrer Erläuterungen erschließen; für die Planung sollten Sie aktuelle Besuchsinformationen berücksichtigen.

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Weitere historische Orte und Einkauf

Auch im Gemeindegebiet finden sich historische Bauwerke. Die Freiherren von Mandl erbauten Schloss Deutenhofen. Das Schloss in Oberweilbach umfasst einen zweigeschossigen Hauptbau mit Walmdach, der 1692 errichtet wurde; in das Gebäude ist die spätgotische Kapelle St. Martin integriert, die 1845 erneuert wurde. Die katholische Filialkirche St. Johann Baptist in Oberweilbach entstand 1711 nach Plänen von Carl Lärlinger.

Für einen Einkauf mit regionalem Bezug führt der Biohof Hirschvogel hofeigene Eier und Nudeln sowie Kartoffeln und Zwiebeln aus eigenem Anbau in Bioland-Qualität. Der tägliche Selbstbedienungsverkauf ist von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Da es sich um ein Angebot mit Betriebszeiten handelt, prüfen Sie die Zeiten am besten vor Ihrem Besuch.

Ob Sie Ihren Aufenthalt an der Amperlandschaft, an der Radroute oder an den kulturellen und historischen Stationen ausrichten: Hebertshausen bietet dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

Weitere Orte: Vierkirchen, Hilgertshausen-Tandern, Markt Indersdorf, Sulzemoos, Karlsfeld, Röhrmoos, Weißling und Odelzhausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dachau.

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