Scheyern entdecken: Kloster, Basilika und Wege
Unterkünfte in Scheyern
Scheyern verbindet Klostergeschichte mit mehreren Wegen, die unterschiedliche Akzente setzen. Historische Bauwerke, archäologische Bezüge und Ausblicke geben Ihnen verschiedene Ansatzpunkte für die Planung Ihres Aufenthalts.
Kloster Scheyern mit dem Kirchturm der Katholischen Pfarr- und Benediktinerabteikirche Mariä Himmelfahrt und des Heiligen Kreuzes.
Foto: GFreihalter via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kloster und Basilika: historische Bezugspunkte
Um 1119 richteten Benediktiner die Burg Scheyern am Gerolsbachtal als Kloster ein. Die dreischiffige Basilika des Klosters wurde 1215 unter Abt Konrad geweiht. In der Heilig-Kreuz-Kapelle der Basilika wird das Heilige Kreuz von Scheyern gezeigt.
Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Stationen: um 1119 für die Einrichtung der Burg als Kloster, 1215 für die Weihe der Basilika. „Dreischiffig“ bezeichnet die Gliederung eines Kirchenraums in ein Mittelschiff und zwei Seitenschiffe und gibt einen konkreten Hinweis auf die Bauform.
Wege mit verschiedenen Schwerpunkten
Der knapp 2,5 Kilometer lange Akazienweg beginnt am Parkplatz unterhalb des Weinberges. Der Benediktusweg und der Keltenweg Scheyern starten beide am Parkplatz der Klosterschenke. Der Planetenweg beginnt an der Sonne am Eingang zum Prielhof. Damit unterscheiden sich die benannten Einstiege ebenso wie die Wegthemen.
Am Benediktusweg liegen vier Hügelgräber aus der Zeit um 300 v. Chr. Zwei befinden sich wenige Meter nach dem Wegbeginn, zwei weitere etwa 50 Meter weiter. Die ungefähren Entfernungen helfen dabei, die Abfolge der Fundstellen entlang des Weges einzuordnen.
Der Panoramaweg führt unterhalb von Vieth über einen Hohlweg zurück nach Scheyern. Vom Weg bieten sich Blicke auf das Tal, die Weiher und das Kloster. Während am Benediktusweg die Hügelgräber einen archäologischen Bezug schaffen, stehen beim Panoramaweg die Aussichten im Mittelpunkt. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie die aktuelle Route vor dem Aufbruch.
Der „Ruck ma wieda zamm“-Parcours wurde zwischen Hettenshausen und Scheyern mit sieben Stationen konzipiert und ausgeschildert. Er soll Kraft für herausfordernde Situationen geben. Ein weiterer Geschichtsbezug ist die Keltenschanze Scheyern: Sie liegt in der Gemarkung Winden und wird als keltische Viereckschanze bezeichnet.
Klostergeschichte und Erzeugnisse
In der klostereigenen Käserei wird Ziegenkäse hergestellt. Die Hartkäsesorten haben einen leicht körnigen, cremigen Geschmack und den würzigen Charakter der Ziegenmilch. Die Produktpalette kann sich ändern.
Auch die Anfänge des Scheyrer Klosterbiers werden mit dem Jahr 1119 verbunden. Die Klostereinrichtung wird auf um 1119 datiert; beide Angaben verknüpfen Klostergeschichte und Biertradition, ohne denselben Vorgang zu bezeichnen.
Der größere Rahmen: Pfaffenhofen An Der Ilm
Im südlichen Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm prägt tertiäres Hügelland mit sanften Höhen und Tälern die Landschaft. Im Landkreis gibt es gut ausgeschilderte Radwege in den Flusstälern sowie Thementouren rund um Spargel und Hopfen. In vielen Gemeinden laden zudem Themenwanderwege und Spazierpfade zu einem Aufenthalt in der Natur ein.
Eine weitere kulturhistorische Perspektive bietet das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach. Es vermittelt mehr als 1.000 Jahre Hopfengeschichte, zeigt alte Hopfen-Waagscheine und führt in die Tätigkeit des Bierbrauens ein. Diese regionalen Themen ergänzen den Blick auf Scheyerns Kloster und die örtlichen Wege um Rad- und Hopfengeschichte im Landkreis.
Bei der Hotelwahl können Sie zuerst festlegen, ob Scheyern mit Kloster, Basilika und den beschriebenen Wegen Ihr Schwerpunkt ist oder ob Sie den breiteren Rahmen des Landkreises in Ihre Planung einbeziehen möchten.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pfaffenhofen An Der Ilm.