Pforzen: Wege durch die Wertach-Auwälder
Unterkünfte in Pforzen
Rund um Pforzen prägen Auwälder entlang der Wertach die Landschaft; Wege durch sie machen den Flussraum zum konkreten Schwerpunkt. Hinzu kommt die ArchäologieTour Wertachtal, deren ausgewiesener Rundweg an der Infostation Wertachauen beginnt und endet. Geschichte begegnet Ihnen außerdem als Thema regionaler Zusammenarbeit und in der Technikgeschichte der Hammerschmiede. Diese Mischung hilft, bei der Reiseplanung zwischen Bewegung im Landschaftsraum und kulturhistorischen Themen zu gewichten.
Wege durch die Auwälder und ein ausgewiesener Rundweg
Durch die Auwälder entlang der Wertach rund um Pforzen führen Fuß- und Radwege. Sie können Ihre Planung daher an zwei Fortbewegungsarten ausrichten; der gemeinsame Landschaftsbezug bleibt der Flussraum. Der ausgewiesene Rundweg der ArchäologieTour Wertachtal beginnt und endet an der Infostation Wertachauen. Das gibt Ihnen einen konkreten Bezugspunkt für die Einordnung dieser Tour in Ihre Tagesplanung.
Die Wege durch die Auwälder und der Rundweg sind unterschiedliche Ansatzpunkte, um Pforzen zu erkunden: Hier steht der Landschaftsraum entlang der Wertach im Vordergrund, dort der Name der ArchäologieTour. Wenn Sie beide Themen in Ihre Reiseplanung aufnehmen, können Sie gezielt entscheiden, ob Ihre Zeit eher den Wegen oder dem Rundweg gelten soll. Eine solche Schwerpunktsetzung macht die Auswahl übersichtlicher, ohne die verschiedenen Wegangebote gleichzusetzen.
Geschichte der Gegend und Technik in der Hammerschmiede
Der Arbeitskreis „Klosterspuren“ der Gemeinden Pforzen, Irsee und Rieden befasst sich mit der Geschichte der Gegend unter der Irseer Klosterherrschaft im 17. und 18. Jahrhundert. Der öffentliche Geschichtstreff war regelmäßig für den letzten Mittwoch eines Monats angesetzt. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob ein aktueller Termin stattfindet. So lässt sich der regionale Geschichtstreff als eigener Programmpunkt berücksichtigen, während die Wege an der Wertach einen anderen Zugang zur Umgebung bieten.
Im Ortsteil Hammerschmiede erzählt die Geschichte des E-Werks von einem Wandel der Technik: 1993 wurde es grundlegend saniert und modernisiert. Dabei ersetzte eine neue Rohrturbine die Wasserturbinen von 1910 und 1923; die alten Maschinen blieben als Zeugnis der Geschichte an ihren Standorten. Das ist ein konkreter historischer Bezug für Pforzen, der sich von der Geschichte der Gegend unter der Klosterherrschaft unterscheidet: Hier geht es um die Entwicklung eines Werks und den Verbleib seiner früheren Maschinen.
Pforzen im größeren Rahmen des Ostallgäus
Das übergeordnete Reiseziel Ostallgäu bildet einen größeren Rahmen als die Wege rund um Pforzen. Die Berge im Landkreis Ostallgäu gehören im Südwesten zum Vilser Gebirge und im Südosten zum Ammergebirge. Die Hochplatte ist mit 2.082 Metern der höchste Berg des Ostallgäus.
Auch beim Wandern und Radfahren ist dieser regionale Maßstab hilfreich: Die RadReiseRegion Ostallgäu umfasst Regionalrouten, die sich über das gesamte Ostallgäu erstrecken, jeweils 25 bis 76 Kilometer lang und durchgängig beschildert sind sowie ein eigenes Thema haben. Im Ostallgäu gibt es außerdem 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in der Natur und in den Orten zeigen. Damit können Sie lokale Wege durch die Auwälder rund um Pforzen von einem Blick auf das größere regionale Routenangebot unterscheiden, ohne beide Maßstäbe miteinander zu vermischen.
Die passende Unterkunft für Ihre Planung finden
Die örtlichen Themen reichen von den Auwäldern entlang der Wertach bis zum ausgewiesenen Rundweg der ArchäologieTour; das regionale Angebot umfasst darüber hinaus Wander- und Radwege im gesamten Ostallgäu. So können Sie Pforzen als Suchziel mit Ihrem tatsächlichen Reiseplan abgleichen, ohne Orts- und Regionsmaßstab gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Halblech, Seeg, Ronsberg, Schwangau, Pfronten, Lamerdingen, Westendorf
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.