Abarth, Autos mit Rennformat

Das Wahrzeichen von Abarth Das Wahrzeichen von Abarth

Abarth - das verspricht Tuning vom Feinsten und größten Fahrspaß. Doch was steckt hinter dem Mythos „Abarth“, dessen Markenzeichen der schwarze Skorpion auf gelb-rotem Hintergund ist? Ein Mann, Carlo Abarth. Geboren am 15. November 1908 in Wien, war Carlo Abarth nicht nur Begründer der Firma, sondern auch maßgeblich beteiligt am Erfolg von Abarth & Co.

Damals…

lebte Carlo Abarth zunächst in Wien, dann in Meran und schließlich wieder in Österreich. Schon in seiner Kindheit war er dem Sport verbunden und erzielte zahlreiche Siege im Radsport. Seine Arbeit als Motorradmechaniker brachte ihn zum Rennsportteam Motor Thun.

Als Carlo Abarth für einen erkrankten Piloten des Rennstalls Motor Thun einspringt, fährt er deutlich schnellere Zeiten, technische Probleme während des Rennens lassen ihn allerdings einen Sabotageakt vermuten. Grund genug für Carlo Abarth, seinen Job zu kündigen. In den Jahren 1928 und 1929 fährt Carlo Abarth mit seinem Team zahlreiche Siege ein. Die Erfolgsserie wurde jedoch durch einen schweren Unfall unterbrochen, der Abarth zum Umstieg auf Seitenwagen-Rennen verleitete. Als der 2. Weltkrieg abzusehen war, siedelte Carlo Abarth kurzerhand um nach Italien, nahm die italienische Staatsbürgerschaft und offiziell den Namen Carlo an. Ein weiterer schwerer Unfall ließ ihn seine Karriere als Motorradrennfahrer beenden.

Nach einigen Höhen und Tiefen in beruflicher Hinsicht nahm er 1947 eine Stellung bei Cisitalia an. Seine Aufgabe lag darin ein Grand Prix Team aufzubauen, doch die Firma musste Konkurs anmelden.

Fortan lebte Carlo Abarth seinen Traum, er gründete im März 1947 zusammen mit seinem Partner Armando Scagliarini seine eigen Firma: Abarth & Co. Dies war der Grundstein für den Mythos Abarth und seinen legendären Rennwägen.

Carlo Abarth übernahm einen Teil des Equipments von Cisitalia und baute weiterhin sein eigenes Rennsportteam auf, das mit den Autos aus dem Bestand von Cisitalia fuhr. Um den recht erfolgreichen Rennstall finanzieren zu können, entwickelte Carlo Abarth spezielle Auspuffanlagen für den Rennsport. Sein Kundenstamm wuchs. Carlo Abarth baute weitere Sportauspuffanlagen, die weltweiten Absatz fanden.

Carlo Abarth war mit den leistungssteigernden Auspuffanlagen und Tuningzubehör allein nicht zufrieden, er wollte mehr. So kam es, dass Carlo Abarth ein komplettes Auto für die Straße entwickelte. Wieder lebte er seine Leidenschaft und blieb so seinem Prinzip treu.

Carlo Abarth erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, die Zusammenarbeit mit Fiat aufgrund sensationeller Rennergebnisse durch das Tuning der Autos mit Abarth Teilen war vertraglich geregelt. Ende der 60er Jahre jedoch wendete sich das Blatt für Abarth und Co. Die Kosten beim Motorsport wurden immer höher, die Konkurrenz großer Werksrennställe immer größer. Am 15. Oktober 1971 wurde Abarth & Co. von Fiat aufgekauft.

Heute weiß man…

Tuning von Abarth und FIAT war schon damals eine nahezu perfekte Kombination, die heute nicht mehr wegzudenken ist. Jüngst konnte Abarth mit dem Punto Abarth auftrumpfen und im Anschluss mit dem 500 Abarth. Richtig, der FIAT 500 war schon damals ein Kultwagen mit gerade mal 14 PS. Abarth verhalf dem Zweizylinder-Auto mit seinem Tuning zu stattlichen 23 Pferdestärken. 2007 erlebte der Fiat 500 ein sensationelles Comeback. Wieder befasste sich die Tuningabteilung Abarth mit dem beliebten Kleinwagen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Stattliche 135 PS, ausgeklügelte Technik, sportliches Design und Fahrvergnügen vom Allerfeinsten sind das Ergebnis. Der 500 Abarth dürfte erneut Kultstatus erreichen.

Foto: Sabine Wiedamann

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