Zum Inhalt

Denkendorf – Limes, Kultur und Wege entdecken

Unterkünfte in Denkendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Denkendorf lässt sich über unterschiedliche Themen kennenlernen: Der Limes verläuft auf 7,2 Kilometern durch das Gemeindegebiet, dazu kommen ein Freundschaftsdenkmal, eine Kirche mit spätrokokozeitlicher Ausstattung sowie ausgewiesene Rad- und Wanderwege. Wer einen Aufenthalt plant, kann sich zunächst fragen, welche dieser Seiten den eigenen Interessen am nächsten kommt. Die örtlichen Sehenswürdigkeiten setzen andere Akzente als die Wege; ein Blick auf die konkreten Namen und Angaben hilft dabei, die Auswahl zu ordnen.

Innenraum der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius in Denkendorf mit historischer Ausstattung Innenraum der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius in Denkendorf im Landkreis Eichstätt. Foto: GFreihalter via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Limes, Denkmal und Pfarrkirche

Der Limes verläuft auf 7,2 Kilometern durch das Gemeindegebiet Denkendorf. Diese präzise Angabe macht ihn zu einem markanten Thema für die Beschäftigung mit dem Ort. Eine weitere Denkendorfer Sehenswürdigkeit ist das Freundschaftsdenkmal „Bayerischer Bub und Russisches Mädchen“. Schon sein Name gibt einen eigenen kulturellen Akzent vor und unterscheidet es von den weiteren genannten Zielen. Wer bei der Reiseplanung gern konkrete Orte in den Mittelpunkt stellt, kann das Denkmal und den Limes als zwei verschiedene Anknüpfungspunkte betrachten.

Auch die katholische Pfarrkirche St. Laurentius gehört zu den Denkendorfer Sehenswürdigkeiten. Sie liegt im Zentrum und besitzt drei prächtige Spätrokokoaltäre. Nach der Renovierung von 1979 bis 1982 erstrahlen diese in neuem Glanz. Die Verbindung aus einem genau benannten Baustil, der Zahl der Altäre und dem Renovierungszeitraum macht die Kirche besonders interessant für alle, die bei einem Ortsbesuch auch auf die Ausstattung eines Sakralbaus achten. Zusammen mit Denkmal und Limes ergibt sich so eine kulturelle Auswahl, die nicht auf ein einziges Thema beschränkt ist.

Wanderweg, Radweg und Pumptrack

Für aktive Reisepläne sind drei weitere Namen hilfreich: Der Limeswanderweg verläuft durch das Gemeindegebiet Denkendorf, ebenso der Radweg Via Raetica. Damit lassen sich zwei unterschiedliche Fortbewegungsformen unterscheiden, ohne sie gleichzusetzen: Hier geht es um einen Wanderweg, dort um einen Radweg. Beide führen durch das Gemeindegebiet. Wer seine Reise nach der bevorzugten Aktivität ausrichtet, kann diese Unterscheidung bei der Auswahl eines Ausgangsortes für den Aufenthalt berücksichtigen.

Mit dem Limes-Pumptrack Denkendorf kommt ein weiteres, klar benanntes Bewegungsangebot hinzu. Er befindet sich am Zandter Kreisel in Denkendorf. Wanderweg, Radweg und Pumptrack sprechen damit unterschiedliche Interessen an: eine Wanderroute, eine Radwegverbindung und eine örtlich verortete Anlage. Für die eigene Planung zählen zunächst die Frage nach der gewünschten Aktivität und die passenden Ortsnamen.

Eichstätt als eigener regionaler Kontext

Auch Eichstätt bietet eigene kulturelle und landschaftliche Themen, die ausdrücklich zu diesem übergeordneten Reiseziel gehören. Im Jura-Museum Eichstätt liegt der Schwerpunkt auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; außerdem zeigt das Museum das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Die beiden Angaben setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Fossilien bilden den Rahmen der Ausstellung, während das Originalexemplar ein konkret benanntes Stück der Sammlung ist.

Anzeige

Zur Geschichte Eichstätts gehört die Willibaldsburg. Bischof Berthold Burggraf von Zollern ließ sie 1355 errichten; bis 1725 diente sie als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle und der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Diese Maße und erhaltenen Bauteile geben mehrere unterschiedliche Orientierungspunkte für die Beschäftigung mit dem Bauwerk.

Auf der Willibaldsburg liegt auch der 1.500 Quadratmeter große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen. Eine weitere historische Orientierung bietet der Domplatz, der auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt liegt. Eichstätts Genuss-Wirte bieten mehrmals im Jahr unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte an, darunter beispielsweise würzige Altmühltaler-Lammgerichte. Als Ausflugsoption für Familien ist außerdem der Fossilienpfad Eichstätt beschrieben: ein mittelschwerer, 9 Kilometer langer Rundweg.

Weitere Reiseziele entdecken: Großmehring, Pförring, Eichstätt, Dollnstein, Kinding, Oberdolling, Kipfenberg, Altmannstein.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.