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Altmannstein entdecken: Wanderwege, Fossilien und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Altmannstein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Altmannstein verbindet unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Wanderwege mit eigenen Bezugspunkten, Fossilien in Schamhaupten, ein Freibad und historische Orte. Für die Planung lohnt es sich, diese Themen auseinanderzuhalten. So können Sie entscheiden, ob Sie Ihre Zeit eher entlang einer Route, mit einem Fossilienerlebnis oder mit Ortsgeschichte gestalten möchten.

Burgruine Altmannstein mit rundem Bergfried über dem Ort Burgruine Altmannstein über dem Ort im Landkreis Eichstätt. Foto: KBWEi at German Wikipedia via Wikimedia Commons, Public domain

Wanderwege: Anschluss, Stationen und Streckenlänge

Die Schlaufe 24 verbindet Altmannstein mit dem Altmühltal-Panoramaweg. Eine Abfolge benannter Orte bietet der Ostbayerische Jakobsweg: Er führt von Kelheim über das Kloster Weltenburg nach Altmannstein und weiter zur Wallfahrtskirche Bettbrunn. Beim Limeswanderweg ist ein 18 Kilometer langer Abschnitt von Denkendorf nach Altmannstein beschrieben.

Diese Wege geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte für die Tourenwahl: den Anschluss an den Altmühltal-Panoramaweg, die Stationenfolge des Jakobswegs oder eine konkret bezifferte Teilstrecke auf dem Limeswanderweg. Wenn Sie Ihre Wanderplanung eingrenzen, können Sie damit bei der Frage beginnen, welche Verbindung, welcher Zielort oder welche Streckenangabe für Ihren Aufenthalt wichtig ist.

Fossilien erleben und schwimmen

In Schamhaupten, innerhalb der Gemeinde Altmannstein, liegt der Fossiliensteinbruch Schamhaupten. Dort können Besucher in Schiefer- und Kalkplatten eingeschlossene Tiere und andere Lebewesen entdecken und Kalkplatten mit Hammer und Meißel spalten. Informationstafeln am Fossilien-Lehrpfad beim Steinbruch vermitteln Wissenswertes. Bringen Sie Hammer und Flachmeißel mit: Einen Werkzeugverleih vor Ort gibt es nicht. Prüfen Sie die Hinweise vor Ihrem Besuch nochmals.

Für einen anderen Schwerpunkt steht das Freibad Altmannstein. Sein beheiztes Becken hat einen Nichtschwimmerbereich und ist etwa 50 Meter lang und 25 Meter breit. Die Wassertiefe reicht von 0,9 bis 2,40 Meter. Damit lassen sich für die Tagesplanung zwei sehr verschiedene Interessen unterscheiden: die Beschäftigung mit Fossilien und das Schwimmen im Freibad.

Im näheren Umfeld des Reiseziels befindet sich am Kreutberg eine Wacholderheide, die Naturinteressierten als Ausflugsziel geboten wird. Sie ergänzt die Routen und Ortsangebote um einen Landschaftsbezug, ohne mit den Stationen in Schamhaupten oder dem Freibad gleichgesetzt zu sein.

Hoferhaus, Museum und Burgruine

Das Marktmuseum ist im denkmalgeschützten Hoferhaus aus dem 17. oder 18. Jahrhundert untergebracht. Zu Ehren des Bildhauers Ignaz Günther richtete die Marktgemeinde Altmannstein 1997 das Ignaz-Günther-Museum ein. Die beiden Häuser stehen für unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte: das Hoferhaus als historisches Gebäude und das Museum als Würdigung des Bildhauers.

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Ein markantes Bauwerk der Burgruine Altmannstein ist ihr gut erhaltener, runder Bergfried. Er stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert; seine Mauern aus Buckelquadern sind zwei Meter dick. Diese baulichen Einzelheiten machen den Turm zu einem konkreten Anknüpfungspunkt, wenn Sie sich für mittelalterliche Bauformen und die Geschichte des Ortes interessieren.

Weitere Kultur- und Naturziele im übergeordneten Reiseziel Eichstätt

Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt liegt das Jura-Museum Eichstätt. Der Schwerpunkt seiner Ausstellung sind Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; außerdem zeigt es das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Als eigenständige Ergänzung zu den Fossilien in Schamhaupten eröffnet das Museum damit einen weiteren Blick auf Fossilien, ausdrücklich in Eichstätt.

Die Willibaldsburg in Eichstätt wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle und der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Im 1.500 Quadratmeter großen Bastionsgarten wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können dort viele ursprüngliche Pflanzenarten kennenlernen.

Auch der Domplatz gehört zu Eichstätts Geschichte: Er liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt. Für Familien, die eine Wanderung im übergeordneten Reiseziel einplanen möchten, ist der Fossilienpfad Eichstätt ein eigener Anhaltspunkt: Der Rundweg ist neun Kilometer lang und als mittelschwer eingestuft. Kulinarisch bieten die Eichstätter Genuss-Wirte mehrmals im Jahr unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte an, darunter würzige Altmühltaler-Lammgerichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Schernfeld, Pollenfeld, Böhmfeld, Kipfenberg, Oberdolling, Mindelstetten, Nassenfels, Pförring.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.

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