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Schernfeld: Wege, Landschaft und Kultur

Unterkünfte in Schernfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schernfelds Erlebnispfade und die Schlaufe Schernfeld führen in die Landschaft; das Museum Bergér im näheren Umfeld ergänzt das Angebot um eine kulturelle Perspektive. In Eichstätt kommen weitere eigenständige Themen hinzu. So lässt sich die Reiseplanung an unterschiedlichen Interessen ausrichten – von Wegen und Ausblicken bis zu Fossilien und Baugeschichte.

Gesicherte historische Wolfsgrube im Walderlebniszentrum Schernfeld Historische Anlage zum Wolfsfang im Walderlebniszentrum Schernfeld. Foto: Padd y via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Erlebnispfade und Jurahochfläche

Die vier Erlebnispfade des Walderlebniszentrums Schernfeld sind frei zugänglich und können ohne Führung erkundet werden. Anders angelegt ist die Schlaufe Schernfeld: Sie verläuft über die Jurahochfläche rund um Schernfeld, führt an der Schäferei Eichhorn vorbei und zum Leitenbuck. Damit stehen die selbständig erkundbaren Pfade einer Route mit konkreten Landschaftspunkten gegenüber. Wenn Sie Ihre Tourenwahl an Wegverlauf und Orientierungspunkten ausrichten möchten, bietet die Schlaufe einen klaren Bezug zu Hochfläche, Schäferei und Hang.

Der Leitenbuck und seine Blickrichtungen

Der Leitenbuck ist ein grasbewachsener Hang. Von dort reicht der Blick nach Süden ins Altmühltal und nach Norden auf die Ortschaft Schernfeld. Die beiden Blickrichtungen geben dem Landschaftsabschnitt einen konkreten Rahmen: Tal und Ort liegen aus derselben Perspektive in entgegengesetzten Richtungen. Auf der Schlaufe ist der Leitenbuck damit nicht nur ein Wegpunkt, sondern auch ein Ort, an dem sich die Landschaft aus zwei Richtungen erfassen lässt.

Museum Bergér im näheren Umfeld

Das Museum Bergér im näheren Umfeld von Schernfeld liegt in Eichstätt. Es zeigt ein Trockenaquarium mit Korallen und Meerestieren sowie Ausstellungen zu Edelsteinen, Mineralien und Schmuck und zu Wald und Flur. So stehen unterschiedliche Themen unter einem Dach: Meerestiere, Mineralien und Schmuck sowie Landschaft und Natur. Das ergänzt die Erkundung der Wege um einen Museumsbesuch, ohne die Ausstellungen mit den Erlebnispfaden gleichzusetzen.

Kultur und Touren in Eichstätt

In Eichstätt liegt der Ausstellungsschwerpunkt des Jura-Museums auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke. Dort wird auch das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx gezeigt. Für eine Tour im Freien gibt es den Fossilienpfad Eichstätt: Der Rundweg ist 9 km lang, mittelschwer und für Familien ausgewiesen. Länge, Schwierigkeit und Rundwegform geben hier konkrete Merkmale für die Tourenwahl.

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Die Willibaldsburg wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 m langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 m lange Torhalle und der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Die Baugeschichte zeigt sich damit sowohl in ihrer früheren Funktion als auch in den erhaltenen Teilen.

Auf der Willibaldsburg befindet sich außerdem der 1.500 m² große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt. Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen. Zusammen mit dem Fossilienmuseum und der Burg bietet Eichstätt so weitere Kultur- und Naturthemen, die klar vom Angebot in Schernfeld zu unterscheiden sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Titting, Nassenfels, Mindelstetten, Altmannstein, Lenting, Wellheim, Pförring, Beilngries.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.

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